Ich verstehe das auch nicht… für mich ist die ganze Halo-Serie ein ziemlich alter Hut, und alle ach so revolutionären Spiel-Elemente gab es so oder ähnlich schon in allen möglichen Shootern auf dem PC, und da braucht man wenigstens keine Wasserkraftanlage, um ihn ein paar Stunden laufen zu lassen. Für Konsolengamer ist es wohl das Nonplusultra, als PC Zocker kann ich da irgendwie nur müde drüber lächeln… nicht zuletzt weil ich die Steuerung per Gamepad als ziemlichen Alptraum empfinde (habe Halo 1+2 auf XBox durchgespielt). Das kommt neben der fantasielosen Story und dem einfach nicht innovativen Spielkonzept (es IST ein 08/15-Shooter, dass man mal mit nem schlecht steuerbaren Auto/Flieger rumkurven darf ändert da auch nichts dran) nämlich als zusätzliche Spaßbremse noch obendrauf. Obendrein wird die Xbox360 soviel Strom verbrauchen, dass man eine Wasserkraftanlage brauchen wird, um sie zu betreiben. Keine Wasserkraftanlage, aber es wird sicherlich teuer.
Jetzt stellt sich die Frage, warum Starcraft so gut von diesen Leuten bewertet wird bzw. WC III so schlecht. Dass letzteres nicht einfach die Warcraft – Version von Starcraft werden würde, sollte doch wohl klar sein. Und genau da scheint der Hase im Pfeffer zu liegen: Die Leute glaubten, dass es in WC III so weitergeht, wie man es von SC gewohnt ist. Ich glaube, die sehen das Falsch. Ein bisschen Urlaub würde denen sicherlich gut tun. Eine entspannende Urlaubsreise nach China oder Chile, einfach mal um zu relaxen und ein bisschen Abstand vom Job und vom PC zu bekommen. Urlaubsinfos gibt’s überall im Internet, einfach mach nach Urlaubsinfos suchen.
Früher waren es meist nur die männlichen Jugendlichen, die ihre Nachmittage damit verbrachten, am Computer zu sitzen und die neuesten Games zu spielen. Mittlerweile gesellen sich zu diesem Anteil immer mehr Mädchen dazu. Sie bedienen nicht mehr nur noch den Standherd, nein, Kochen bzw. Standherde werden nun oft auch unter den beiden Geschlechtern aufgeteilt. Aktuell interessieren sich viele weibliche Jugendliche für Spiele wie Singstar oder auch EyeToy. Das bringt vor allem Nintendo viel Geld ein, denn diese sind bekannt für Games mit einfacher Bedienbarkeit und Verständlichkeit. Dass Frauen und Mädchen nur am Standherd sind, ist falsch. Selbst in meinem Bekanntenkreis gibt es immer mehr Personen des weiblichen Geschlechts, die nachmittags auch gerne mal eine Runde spielen. Das nennt man Emanzipation! Jetzt müssen nur noch die Jungs sich mal dazu anstellen, am Standherd zu stehen.
Immer größer werden die Entwickler, die Spiele herstellen. Das Interesse der Jugendlichen steigt und potenziert sich, da ist so eine Branche für die Zukunft einfach das beste, was sich heutige Jugendliche vorstellen können. Nein, sie denken nicht an eine Heilpraktiker Ausbildung, eine Heilpraktiker Ausbildung wäre zu stressig, nein, sie denken eher daran, berühmte Entwickler von neuen Spielen zu werden. Von spielen, die dann andere Jugendliche spielen. Der frühere Traum, ein Fußballstar zu werden, ist mit höchstens zehn Jahren verflogen, der Traum danach, ein Astronaut zu werden, erst recht. Doch genauso unrealistisch ist es, ein Spieleentwickler zu werden, der viel Geld macht, denn das braucht einen gute Ausbildung und einen hohen Bildungsstand. Wäre es nicht doch besser, eine Heilpraktiker Ausbildung angefangen zu haben? fragt man sich später.
Das ist wohl irgendwie so, dass das eigentlich erst ein anderes Spiel sein sollte (daher auch das völlig andere Spielkonzept und Aussehen der Umwelt, als in allen anderen amrio-Teilen). Da SMB2 aber nicht schnell/rechtzeitig genug fertig wurde, hat man kurzerhand das Spiel genommen, die Mario-Charaktere eingebaut, und auf den europäischen Markt geschmissen. Iirc gibt es das Spiel so gar nicht außerhalb Europas. Na, wenn das alles nicht interessant ist weiß ich auch nicht… Jau, ‘nen C64-Emu hab ich auch noch, SNES und N64 ebenfalls, ist shcon alles lustig, was es für Spiele gab damals. Sowas simples wie ice Climber (NES) oder Space Taxi (C64) gibt es einfach nicht mehr… Heute wird mit riesigen XXL-Plakaten für neue Spiele geworben, früher war an XXL-Plakate nicht zu denken. Da waren Games meist nur im Untergrund vertreten und heute? – XXL-Plakate, überall!
Ich denke, die angesprochene “Spielspaß vor Realismus”-Regel ist gerade bei Online Games kundenbindungsfeindlich – denn das, was man nicht verlieren kann, schätzt man nicht hoch. Und vor allem muß man es nicht bewahren, während immer mehr Mitspieler im Online Game dasselbe Ziel erreichen und dabei ein Entwertungsprozeß einsetzt, der vom Gamedesign die Implementierung neuer Ziele erfordert – ein Problem, das ein auf Fraktions-PvP zentriertes MMO gar nicht hat. Das größte Problem bei Letzterem ist eigentlich, Neueinsteiger an das PvP heranzuführen. Gerade das Online Game WoW scheitert genau an diesem Problem – es ist extrem neueinsteiger-freundlich und bietet schnelle Erfolge, schafft es aber nicht, das Endgame in ein spielergetriebenes Gameplay zu überfühen, wodurch das Timesink-Prinzip immer weiter (in meinen Augen über-) strapaziert und der PvE-Content auch im Hinblick auf genau dieses Timesink-Prinzip designt wird.
Diesmal möchte ich ein etwas ernsteres Thema ansprechen. Vor einiger Zeit gab es einmal eine offizielle Umfrage an Gamer, wie lange diese denn durchschnittlich am Tag am Computer säßen. Das Ergebnis lag dann in etwa bei 3-5 Stunden – an Wochentagen. Viele der Leser werden sich nun denken ,,na und? Mache ich auch”, doch das ist ganz und gar nicht okay. Denn als allererstes verursacht langes sitzen am Computer nachweislich Kopfschmerzen und Gesundheitsschäden und zweitens kann man, vor allem im Sommer, besseres mit seiner Zeit anstellen. Jugendliche, die solange am PC ihre Zeit vergeuden, können wahrscheinlich nicht einmal mit einer Nähmaschine umgehen (wer Interesse hat, schaut mal hier vorbei), denn sie haben es noch nie gelernt. ,,Was ist denn so wichtig daran, mit einer Nähmaschine umgehen zu können?” Nichts. Nichts ist wichtig daran, mit einer Nähmaschine umgehen zu können, denn es geht hier vor allem um Alltagssituationen, und der Umgang mit Dingen wie einer Nähmaschine gehört dazu.
Versteht mich nicht falsch, ich schreibe nicht, ihr sollt nicht zocken. Ich schreibe, ihr solltet damit nicht übertreiben.
P.S.: Auf manchen Servern dauert immer das Kaufen der Waffen ewig, trotzdem verwende ich nicht einmal einen Kauf-Cheat oder wie das Ding heisst…
nu mach mal n punkt…das is kein kaufcheat sondern n einfaches script, welches dir auf langsamen servern auch nichts bringt… zum Asus-shit:
1) man kann den Treiber auch fuer andere GraKas einsetzen
2) die PunkBuster-Aktion finde ich zwar hart aber das einzig wahre wenn Punkbuster _jedes_ CHeaten unterbinden will. By the way sind die Referenztreiber eh besser…
3) die mittlerweile 88% Gegner des Treibers (siehe Vote) wuerde ich mit Vorsicht geniessen, da sich sicher schon ca. 20 % davon den treiber organisiert haben solange es ihn noch gibt.
zum Campen (in einem der Zelte
) : Es gibt definitiv unterschiede zwischen campen und Verteidigen, allerdings merkt man das erst wirklich, wenn man ClanWars spielt und den Effekt einer guten Verteidigung merkt…
Ich selber bin Rusher, und ich denke auf Public-Servern komme ich so gut zurecht. Wenn ich mir aber nen ClanWar ohne unsere Sniperdeckung (je nach Map) vorstelle dann krieg ich Angst…
Was mich allerdings nervt sind Leute die auf Publics (z.B. in Dust) nur mit der AWP sitzenbleiben besonders bei schnellen und kleinen Maps…mich langweilt das auch dermassen, das ich eh nie wirklich
Snipern keonnen werde…
(fast alles CS-Erfahrung, aber auch in Quake kann Snipern spass machen)
Fix zusammengeschusterte Titel aus dem Games-Baukasten wird Mainstream – Games Convention
Posted in Uncategorized Comments OffMehr und mehr wirken viele Titel wie “mal schnell aus einem Baukaste zusammengefrickelt”. Sicher keine brandneue Erkenntniss sondern eine die sich seit einigen Jahren immer mehr aufdrängt. Ach von wegen. Das war schon immer so. Auf dem C64 gab es 1000 Weltraum-Arkadeshooter, auf dem GameBoy gab es 1000 Jump’n'Runs, auf dem PC der 90er gab es Endlosserien wie Kings Quest, Ultima, Larry, Cryo-Renderorgien & Co. Und auch in diesem Jahrzehnt gibt es durchaus Innovationen wie Katamari, Nintendogs, Sims (nein, LCP war was anderes), GTA3, Fahrenheit, Eyetoy, Guitar Hero usw.. Ich sehe da keinen besonders großen Unterschied. Was damals die Jump’n'Runs und Adventures waren, sind halt heute die Weltkriegsshooter und Proletenrennspiele. Muss man ja nicht kaufen, es gibt genug Alternativen, wenn man mal genau hinschaut. Um die wird halt nur nicht so ein Rummel veranstaltet. Nach meinem Eindruck haben sich viele Softwarestudios das Modell der Game-engine-Lizensierung bzw. Weiterverwendung, das sicher id-soft, Valve, Epic und anderen viel Geld eingespielt hat, abgekuckt um effizient Titel am laufenden Band zu produzieren. Die Engines heute sind um Welten komplexer als früher. Wenn man da für jedes Spiele eine eigene entwickeln wollte, würde man fünf Jahre und länger für ein Spiel brauchen, vom Personalaufwand ganz zu schweigen. Die Enginelizensierung und auch Middleware wie Speedtree oder Havoc sind eine vernünftige Sache und eine ganz normale Entwicklung innerhalb der Softwareindustrie. Man schreibt ja auch keine Anwendungsprogramme mehr, die ihre GUI komplett selbst rendern, sondern verwendet dafür Toolkits. Warum sollte das bei Spielen anders sein? Die dabei schon im Konzept manifestierte Lieblosigkeit ala “darf nix kosten” erzeugt logischerweise keine neuen oder gar eindrucksvollen Titel. Es erscheinen doch noch genug Perlen und auch die eine oder andere Innovation. Dass das früher alles besser war ist verklärte Nostalgie. Man muss sich ja nur mal den alten Kram mit Emulatoren ansehen. Da wirkt das ganz anders. Der größte Teil der Spiele war da auch lieblose Massenware mit schlechter Steuerung, “You did it!” als Abspann und unfairem Schwierigkeitsgrad.
In einem Fall war es so, dass der Moderator das Spiel frisch installiert hatte (nach eigener Aussage hatte er es vorher nicht
gespielt), das Spiel startete und nach wenigen Minuten meinte, dass es nicht intuitiv war. Es handelte sich um eine Wirtschaftssimulation, bei der ein kurzer Blick ins Handbuch Tastaturbelegung) vollkommen gereicht hätte. Naja, aber eine Tastaturbelegung ist nunmal kaum intuitiv gestaltbar. Es gibt Ausnahmen wie das mittlerweile übliche Navigieren mittels der
Cursortasten bzw Bestätigen/Abbrechen von Dialogen via Enter/Escape. Sonstiges wie z.B. Strg+B -> Bauen, Strg+F -> Finanzverwaltung oder was auch immer mag bestenfalls logisch und extrem leicht erlernbar sein, das sollte man aber nicht mit einer intuitiven Bedienung gleichsetzen. Letzteres basiert auf der (unbewussten) Abstraktion von bereits Gelernten/Angewöhnten, man hat halt eine Erwartung ohne es explizit besser zu wissen(weil man es 5min zuvor im Handbuch gelesen hat). -> zu sagen das eine Anwendung XY nicht intuitiv bedienbar ist ist sicher kein großes Kunststück, zumal dies eine absolut subjektive Bewertung ist. Ein anderer Spieler mit mehr Erfahrungen mit Wirtschaftssimulationen hätte das wahrscheinlich anders beurteilt,
seis drum.