bot-clan

16 Feb

Killerspielhetze, Spielebranchen, Entwickler und Urlaub in Kreta

Posted in Gaming No comment

Bayern will Spielehersteller ins Land holen? Okay, kein Problem. Nur lassen sich a) Spielehersteller kaum ködern, wenn sie immer irgendwelche Repressionen befürchten müssen und b) blieb niemanden aus der Branche der unseelige “Killerspielstreit” verborgen. Abgesehen davon verdient kein Mensch Geld mit irgendwelchen pädagogisch wertvollen Spielen oder “Casual-Gaming” – solches Zeugs landet normalerweise in der 3. oder 4. Geschäftswoche schon auf’m Grabbeltisch für 10 Euro. Entsprechend gering ist die Bereitschaft der ernsthafteren Studios, sowas zu produzieren (was EA treibt hat ja nix mit der Brancheneinstellung selbst zu tun). Es ist jedenfalls ein Fehler anzunehmen, dass Spiele mit Gewaltanteil nur einen kleinen Teil der Spielelandschaft ausmachen, eher wird’s umgekehrt der Fall sein. Ich würde sogar sagen, dass bei Computerspielen wie auch im sonstigen Leben die Regel “Sex & Violence sells” zählt. Sind wir ehrlich – wer will die ganze Zeitheile-Welt-Rätselspielchen spielen. Das hat einfach nichts mit zocken zu tun. Und wenn ich nicht zocken möchte, kaufe ich mir auch kein Spiel. Dann fliege ich doch lieber in den Urlaub, nach Kreta oder Spanien, und habe Spaß.

Written on February 16 2011 and is filed under Gaming. You can follow any responses to this entry through the RSS 2.0 feed. Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.